Aber was ist Krebs überhaupt?
Bestimmte Einflussfaktoren können eine Zelle schädigen. Diese Faktoren können zum einen erblich bedingt sein, zum anderen – und das ist häufig der Fall – können jedoch auch äußere Faktoren bei der Zellschädigung eine Rolle spielen: UV-Strahlung durch zu starke Sonneneinwirkung, eine ungesunde Lebensweise mit »schlechter« Ernährung und wenig Bewegung oder Genußgifte wie Tabakrauch beispielsweise. Chemikalien oder Viren können ebenfalls die Zelle schädigen, Gene verändern und somit die Entstehung von Krebs begünstigen. Eine Zellschädigung wird normalerweise vom körpereigenen Reparatursystem korrigiert. Krebszellen haben jedoch veränderte Erbinformationen, die nicht mehr korrigiert werden können. Das Gefährliche an Krebszellen ist, dass sie wachstumshemmende Signale aus der Zell-Umgebung ignorieren und sich daher ungehemmt und unkontrolliert vermehren. Dabei können sie auch in benachbarte Gewebe eindringen und sich im ganzen Körper ausbreiten, sogenannte Tochtergeschwüre oder Metastasen bilden. Durch diese Fähigkeit wird der Krebs potenziel tödlich.
Behandlung und Prävention
Die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Krebs werden ständig verbessert. So kann man die Erkrankung in vielen Fällen aufhalten – je nach Krebsart und Fortschritt der Erkrankung ist der Erfolg jedoch sehr unterschiedlich. Es gibt mehr als dreihundert verschiedene Krebsarten!
Dabei könnten – nach Aussage der deutschen Krebsgesellschaft – ca. 40 Prozent der Krebserkrankungen bereits im Vorfeld verhindert werden!
Um über die Möglichkeiten der Prävention oder gegebenenfalls der Behandlung von Krebs zu informieren und dies weltweit ins Bewußtsein der Öffentlichkeit zu rücken, haben bedeutende Gesundheitsorganisationen seit 2006 den Weltkrebstag ins Leben gerufen. Diese findet jährlich am 04. Februar statt. Auf den folgenden Seiten finden Sie Adressen, Informationen und Ansprechpartner zu diesem weitreichenden Thema.
Autor: Redaktion@p-i-n.com
PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG Letztes Update: 01.02.2010
|