ots.Audio: Verstehen Sie Ihre Arzneimittel-Schachtel? Das kleine
Wörterbuch der Zusatzbezeichnungen
Baierbrunn (ots) -
"Retard", "forte", "akut" oder N1 und N3: Verstehen Sie diese
geheimnisvollen Bezeichnungen, die auf den Arzneimittelschachteln
stehen? Wenn nicht, dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen
auch. Wir haben uns vom Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" ein
kleines Wörterbuch der Zusatzbezeichnungen zusammenstellen lassen und
Kai Klindt, stellvertretender Chefredakteur, erklärt erstmal, warum
es diese Zusätze auf den Verpackungen überhaupt gibt:
0-Ton: 18 Sekunden
Diese Zusätze gibt es, weil es von einem Wirkstoff verschiedene
Varianten gibt, z.B. eine normal dosierte Ausführung und eine stärker
dosierte Ausführung. Und um das besser unterscheiden zu können,
sowohl für den Apotheker als auch für den Patienten, gibt es diese
Namenszusätze, zu denen man aber sagen muss, dass es keine
Pflichtangabe ist für den Hersteller.
Und das heißt, dass es hin und wieder auch nur schmückendes
Beiwerk ist, um den Werbewert zu erhöhen, wie z.B. der Zusatz "akut".
Die häufigsten Zusatzbezeichnungen "retard" oder "forte" dagegen sind
informative Angaben:
0-Ton: 22 Sekunden
"Retard" heißt, dass ein Medikament verzögert wirkt, dass es
länger und gleichmäßiger wirkt und dafür sorgt meist ein Überzug, der
den Wirkstoff erst nach und nach in den Blutkreislauf abgibt. "Forte"
ist die zweite wichtige Zusatzbezeichnung, steht für eine stärkere
Version des Medikaments, die Wirkstoffe können höher dosiert sein,
sie können höher konzentriert sein oder es kann sein, dass die
Wirkung schneller eintritt.
Steht auf einer Schachtel ein großes N bedeutet das, dass sich die
Zusammensetzung der Inhaltsstoffe im Vergleich zum ursprünglichen
Medikament leicht geändert hat. Obendrein gibt es dann auch noch die
Zusatzbezeichnungen N1 oder N2 auf Packungen:
0-Ton: 20 Sekunden
Steht auf der Schachtel ein N mit einer Ziffer, dann ist damit die
Größe der Verpackung beschrieben. N1 z.B. steht für die kleinste
Packungsgröße, für eine kurzzeitige Therapie von wenigen Tagen Dauer.
N2 ist die mittlere Packungsgröße und N3 ist die größte
Packungsgröße, die z.B. gedacht ist für Patienten mit chronischen
Krankheiten, die auf Dauer bestimmte Medikamente einnehmen müssen.
Steht "Comp" auf der Packung heißt das, dass das Medikament ein
Kombinationspräparat mit mehreren Wirkstoffen ist, schreibt der
"Senioren Ratgeber". Und mit diesem Wissen der Zusatzbezeichnungen
werden Sie ab jetzt in Ihrem Freundeskreis punkten können.
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Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
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Originaltext: Wort und Bild - Senioren Ratgeber
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ARD-Sendung MONITOR: Bundesregierung will Sicherheitsstandards für
Atomkraftwerke senken - Interne Regierungspapiere wollen auch
Klagerecht für Bürger einschränken
Köln (ots) - Die Bundesregierung plant - entgegen bisheriger
Ankündigungen - eine deutliche Absenkung des Schutzniveaus für
Atomkraftwerke. Darüber berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner
heutigen Ausgabe (21.45 Uhr im Ersten). Dem Magazin liegen interne
Regierungsdokumente vor, in denen die Verpflichtung der AKW-Betreiber
zur Nachrüstung, insbesondere auch der sogenannten Altreaktoren,
weitgehend abgeschafft werden soll. Hierfür soll auch das Atomgesetz
geändert werden.
"Wenn das Wirklichkeit wird, was in diesen Dokumenten steht, dann
verdienen diese Papiere nicht die Überschrift Nachrüstung", sagte der
ehemalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im
Bundesumweltministerium, Wolfgang Renneberg, gegenüber MONITOR.
In dem bislang unveröffentlichten Papier einer
Bund-Länder-Arbeitsgruppe, das "sicherheitstechnische
Anforderungen/Maßnahmen zur weiteren Vorsorge gegen Risiken" regelt,
werden wesentliche Nachrüstungserfordernisse jetzt als "mittel- bis
langfristig" eingestuft und damit für viele Jahre aufgeschoben. Dabei
handelt es sich insbesondere um aufwendige und teure
Modernisierungen, die vor allem die Sicherheit der älteren Anlagen
betreffen.
"Nach diesem Papier mit diesen Fristen fallen diese hohen
Nachrüstungskosten praktisch für die alten Anlagen nicht an. Die
alten Anlagen werden weiter betrieben so wie bisher, ohne dass die
wesentlichen Nachrüstungen durchgeführt werden" erklärte Renneberg
gegenüber MONITOR.
Um die weitgehende Abschaffung der Nachrüstungspflicht auch
gesetzlich zu verankern, plant die Bundesregierung darüber hinaus
auch das Atomgesetz zu ändern.
Im bisher unveröffentlichten Gesetzesentwurf des
Bundesumweltministeriums, der MONITOR ebenfalls vorliegt, ist hierfür
ein neuer Paragraph 7d vorgesehen, der das bisher geltende
Schutzniveau des Atomrechts deutlich absenkt. Für wesentliche
sicherheitsrelevante Bereiche werden danach keine Nachrüstungen mehr
gefordert, die dem Stand von Wissenschaft und Technik genügen.
Stattdessen ist im Gesetzentwurf nur noch von einer Sorgepflicht die
Rede.
"Die Sorgepflicht begründet nur die Verpflichtung, sich zu
bemühen. Sie verpflichtet nicht zu einem Erfolg. Das heißt, erste
Aktivitäten reichen aus, um diese Pflicht zu erfüllen", kritisiert
der Atomrechtsexperte Prof. Alexander Roßnagel die geplante
Atomrechtsnovelle gegenüber MONITOR. "Im Zweifel reicht ein Bauzaun,
mit dem man die Aktivitäten beginnt."
Mit dem Gesetzesentwurf soll auch das Klagerecht für Bürger
eingeschränkt werden. Dies gilt für sämtliche Bereiche, die künftig
dem sogenannten "Restrisiko" zugerechnet werden sollen, darunter der
Schutz vor Flugzeugabstürzen. Die geplante Neuregelung bezeichnet
Prof. Roßnagel als "verfassungswidrig". "Wenn die Bürger in ihrem
Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit betroffen sind,
müssen sie auch die Möglichkeit haben, zu klagen".
Originaltext: WDR Westdeutscher Rundfunk
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Mückenschutz contra Sonnencreme / Warum zuerst ein UV-Schutz und
danach Mückenschutz aufgetragen werden soll
Baierbrunn (ots) - Insektenabwehrmittel (Repellents) können die
Wirkung eines Sonnenschutzmittels um bis zu ein Drittel mindern, wenn
sie gleichzeitig aufgetragen werden, berichtet die "Apotheken
Umschau". Die Apothekervereinigung ABDA empfiehlt, zuerst Lotion,
Creme oder Spray zum UV-Schutz aufzutragen und 15 bis 30 Minuten
später das Anti-Mücken-Mittel. Reisemediziner weisen zudem darauf
hin, dass Repellents normalerweise erst abends benötigt werden, wenn
kein Sonnenschutz mehr erforderlich ist.
Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 9/2010 A liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
Originaltext: Wort und Bild - Apotheken Umschau
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"Man muss menschlich denken" / Jubiläumsfest 10 Jahre Frankfurter
Programm Würde im Alter
Frankfurt am Main (ots) - Am 8.9.10 fand auf der Konstablerwache
das 6. Informationsfest der Altenpflegeheime statt, welches dieses
Mal zugleich das Jubiläum für 10 Jahre Frankfurter Programm war. Im
Jahre 2000 beschloss die Stadtverordnetenversammlung im Frankfurter
Römer ein Sofortprogramm für eine bessere psychosoziale Betreuung von
Pflegebedürftigen zu Hause und in den Heimen in Höhe von damals 2,7
Mio Euro. Sozialdezernentin Prof. Daniela Birkenfeld unterstrich in
ihrer Jubiläumsrede, dass auch Altenpflegekräfte vom Programm
profitierten, das heute 44 ambulante und stationäre Projekten
umfasse. Es gehe darum, das Leben in den Heimen würdevoller zu
gestalten. Die anschließende politische Diskussionsrunde, moderiert
von Ulrike Holler, kam darin überein, dass die heute mit 3 Mio. Euro
bezuschusste psychosoziale Unterstützung die richtige Antwort auf die
Missstände in der Pflege war. Frankfurt nehme wegen der guten
Steuereinnahmen eine Inselstellung ein, so Stephan Ziegler (CDU), der
auch den Praxisbezug der Kommunalpolitiker betonte. Sylvia Mommsen,
Grüne im Römer, sagte: "Man muss menschlich denken." Sie kritisierte
die strengen Dokumentationsvorgaben, insbesondere die des neuen
Pflegebenotungssystems, das dem knapp bemessenen Pflegepersonal zu
viel Zeit am Menschen nehme.
Die Politiker forderten die Altenpflegekräfte auf, ihre
Professionalität öffentlicher zu machen. Konsens war, dass das hoch
qualifizierte Pflegepersonal unterbezahlt sei und dessen
Wertschätzung durch eine neue Imagekampagne gehoben werden müsse.
Expertenstandards von außen, die vom Personal kaum erfüllt werden
könnten, müssten reduziert werden. Die Pflege dürfe nicht mittragen,
dass der Sinn der Pflegetätigkeit durch prozesshaftes Abarbeiten
zerstört werde. Rudi Baumgärtner (SPD), Vorsitzender des
Sozialausschusses: "Wir werden weiterhin unsere Kritik äußern, um der
Pflege Gehör zu verschaffen."
Die Frankfurter Altenpflegeheime präsentierten auf dem Fest an
Ständen ihre Projekte "Würde im Alter" und auf einer Freifläche
Tanz-, Clowns- und Musikevents. Sie zeigten zudem, dass in Frankfurt
in Bezug auf den Menschen gepflegt wird, dank kommunalpolitischer
Initiative, wie etwa die des Sozialdezernenten Uwe Becker. Im Jahre
2010 hob er die Fördersumme des Frankfurter Programms Würde im Alter
auf 3 Mio. Euro an. Er sagt heute: "Gerade im Alter, wenn man der
Pflege und anderer Hilfen bedarf, ist es wichtig, das Recht auf
Selbstbestimmung und die Würde des Menschen zu wahren. Das
Frankfurter Programm trägt wesentlich dazu bei, dass sich auch ältere
Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt wohl fühlen können." Vor 15
Jahren stimmte Sozialdezernent Joachim Vandreike der
basisorientierten Netzwerkarbeit des Frankfurter Forums für
Altenpflege zu. Er sagt: "Das war eine goldrichtige Entscheidung
damals. Die letzten 15 Jahre zeigen die erfolgreiche Entwicklung
dieses Netzwerks. Es ist heute aus dem praktischen Altenpflegebereich
nicht mehr wegzudenken."
www.FFA-Frankfurt.de/FFA/presse/aktuelles.html
Originaltext: FFA FRANKFURTER FORUM FÜR ALTENPFLEGE
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Beate Glinski-Krause
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Tel 069 - 61 99 44 51
Presseinformation der SCHNEEKOPPE GMBH & CO. KG zum Entwurf der 16.
Verordnung zur Änderung der Diätverordnung
Buchholz i. d. Nordheide (ots) - Die vom Ausschuss des Bundesrates
beschlossene Änderung der "16. Verordnung zur Änderung der DiätVO"
sieht mit einer Übergangsfrist von zwei Jahren vor, die bisherigen
Kennzeichnungspflichten für Diabetiker-Lebensmittel aufzuheben und
die Ernährungsempfehlungen dem wissenschaftlichen Kenntnisstand
anzupassen.
"Wir begrüßen die mit der Änderung der Diätverordnung verbundenen
Deklarationsmodifikationen und weiteren Änderungen. Sie entsprechen
in weiten Teilen den bereits jetzt vorliegenden Produktstandards,
Produktdeklarationen und Ernährungsempfehlungen der Schneekoppe", so
Schneekoppe Geschäftsführer Hendrik Oevel. Bereits seit drei Jahren
arbeitet Schneekoppe kontinuierlich an der Anpassung der
Diabetiker-Produkte. Im Verlauf dieser Zeit wurde das Sortiment, das
Süßwaren, Brotaufstriche und Süßungsmittel umfasst, fortlaufend dem
wissenschaftlichen Kenntnisstand angepasst: so sind die Produkte mit
einer ausführlichen Deklaration der Inhaltsstoffe und einem Diagramm
zur glykämischen Wirkung versehen.
Aktuell umfasst das Schneekoppe Diabetiker-Sortiment "prodieta" 60
Produkte. Im Rahmen der Änderungen der DiätVO kann Schneekoppe nach
Anpassung der Produktdeklarationen und Rezepturen bis zu 60 Prozent
des derzeitigen "prodieta"-Sortimentes weiterführen, das sind rund 35
Produkte. Bis Ende 2011, weit vor dem gesetzlich festgelegten Ablauf
der Übergangsfrist, wird der Anpassungsprozess abgeschlossen sein und
der Anteil dieses Sortimentes am Schneekoppe Kernsortiment noch rund
23 Prozent ausmachen. Das Schneekoppe Kernsortiment besteht aus den
vier Säulen Naturkost, Glutenfrei, "Vitasan" - exklusives Sortiment
für Apotheken - sowie Diät für Diabetiker. Darüber hinaus arbeitet
Schneekoppe an neuen Produktkategorien, wie natürlich-funktionalen
Energie-Produkten und laktosefreien Artikeln.
Auch in Zukunft wird Schneekoppe sicherstellen, dass Verbraucher
alle wichtigen Hinweise wie Nähr- und Brennwerte für eine
ausgewogene Ernährung mit Lebensmitteln auf niedrig glykämischem
Niveau erhalten.
Originaltext: Schneekoppe GmbH & Co. KG
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Hendrik Oevel
Vorsitzender der Geschäftsführung
SCHNEEKOPPE GmbH & Co. KG
Müllerstrasse 13 a
21244 Buchholz i.d. Nordheide
Tel.: 04181/96828-0
E-Mail: presse@schneekoppe.de
Hamburg (ots) - Der Sommer ist fast vorbei - und schon beginnt
wieder die Erkältungszeit. Doch nach einem Bericht des
Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" (Ausgabe 10/2010, EVT
15.09.2010) gibt es ein ebenso einfaches wie schönes Mittel gegen die
lästigen Virus-Infektionen: Küssen. Es wirkt so gut, dass
Wissenschaftler den Kuss sogar als eine Art Schluckimpfung
betrachten. Denn die im Speichel des Partners enthaltenen Bakterien
regen den Aufbau von Antikörpern an und verbessern so die
Abwehrkräfte. Zudem schüttet der Körper beim Küssen das Hormon
Adrenalin und die Botenstoffe Serotonin und Dopamin aus. Die
Stimmungsaufheller bringen den Kreislauf in Schwung und fördern die
Durchblutung. Erkältungen haben da kaum noch eine Chance.
Aber ein Kuss kann "Men's Health" zufolge noch viel mehr:
Knutschen wirkt sogar gegen Falten, heißt es in dem
Männer-Lifestylemagazin. Bei einem intensiven Kuss sind nicht nur
Zunge und Lippen beteiligt, sondern insgesamt mehr als 30
verschiedene Gesichtsmuskeln. Die vielen Bewegungen straffen die Haut
und unterstützen zudem die Gewichtsregulierung: zwei Minuten
ausgiebiges Küssen verbrennt rund 15 Kalorien - das sind fast so
viele wie beim Krafttraining.
Originaltext: Men's Health
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Pressekontakt:
Marco Krahl
Textchef/Men's Health
Tel.: 040/853303-963
E-Mail: mkrahl@menshealth.de
Men's Health ist mit 38 Ausgaben in 44 Ländern und einer
Gesamtauflage von fast 4,5 Millionen Exemplaren das größte
Männer-Lifestylemagazin der Welt. Monatlich erreicht Men's Health
damit 21,2 Millionen Leser.
MEDICA 2010: Kongress am Puls der Medizin - Vorschau
Düsseldorf (ots) - Seit Jahren ist der von der MEDICA Deutsche
Gesellschaft für Interdisziplinäre Medizin e. V. getragene Kongress
ein wesentlicher integraler Bestandteil der MEDICA in Düsseldorf. Das
Weltforum der Medizin ist die Top-Veranstaltung der gesamten
Medizinbranche (Laufzeit 2010: 17. - 20. November). Im letzten Jahr
informierten sich fast 138.000 Fachbesucher über die neuesten
Entwicklungen ihres beruflichen Betätigungsfeldes. "Die Besucher
schätzen an der MEDICA vor allem die einzigartige Verbindung zwischen
wissenschaftlicher Information und fachlichem Meinungsaustausch beim
Kongress einerseits und Produktschau mit fundierter Beratung
andererseits", sagt Professor Dr. Werner A. Scherbaum, Präsident der
MEDICA e. V. und Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie
und Rheumatologie der Universitätsklinik Düsseldorf.
Inzwischen kommt etwa die Hälfte der Besucher aus dem Ausland und
der Trend zur Internationalisierung hält weiter an. Um auch dem
nicht-deutschsprachigen Publikum wissenschaftliche Informationen zu
wichtigen Innovationen in der Medizin kompakt und praxisorientiert zu
vermitteln, bietet der Kongress in diesem Jahr erstmals
englischsprachige Kongress-Seminare mitten im Messegeschehen an, und
zwar in einem neu eingerichteten MEDICA TECH FORUM in Halle 11 (E
70). An drei Tagen jeweils von 11 - 13 Uhr präsentieren hier
hochkarätige Experten medizinische Hintergründe zu wichtigen
Entwicklungen, die auch auf der Messe vertreten sind.
Den Auftakt macht das Thema "Innovations in Endoscopy" am Mittwoch
unter Federführung von Professor Dr. Horst Neuhaus, Chefarzt der
Medizinischen Klinik am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf. Neuhaus
gilt als Koryphäe im Bereich der gastrointestinalen Endoskopie und
ist ab Oktober 2010 auch Präsident der European Society of
Gastrointestinal Endoscopy (ESGE).
Am Donnerstag stehen unter dem Titel "Update in Valvular Heart
Disease" die Herzklappenerkrankungen und ihre Behandlung im
Mittelpunkt. Weil dabei sowohl Kardiologie als auch Herzchirurgie
gefragt sind, kommen beide Fachgebiete zur Sprache. Interdisziplinär
ist demzufolge auch die Seminarleitung durch Professor Dr. Malte
Kelm, Direktor der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und
Angiologie, sowie Professor Dr. Artur Lichtenberg, Direktor der
Klinik für Kardiovaskuläre Chirurgie, beide Universitätsklinikum
Düsseldorf.
Am Freitag geht es bei "New Developments in Neurology and
Neuroradiology" um aktuelle Entwicklungen bei neurologischen
Erkrankungen. Professor Dr. Hans-Christoph Diener, Direktor der
Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Essen und
international gefragter Kopfschmerzexperte, hat die renommiertesten
Kollegen seines Fachs zu einer Präsentation des aktuellen Standes und
jüngster Innovationen eingeladen.
Breites Spektrum an medizinischer Fort- und Weiterbildung Neben
diesem neuen, internationalen Kongressteil bietet der Veranstalter
des MEDICA Kongresses, die MEDICA Deutsche Gesellschaft für
Interdisziplinäre Medizin e. V., natürlich auch wieder ein breites
Spektrum an medizinischer Fort- und Weiterbildung in deutscher
Sprache. In zahlreichen Kursen, Seminaren und Diskussionsforen werden
von Mittwoch bis Samstag aktuelle Entwicklungen aus Praxis und Klinik
vorgestellt und von ausgewiesenen Experten im jeweiligen Fachgebiet
bewertet. Erstmals gibt es Pro-und-Contra-Diskussionen zu
kontroversen Themen in der Medizin wie "Teure Medizin: Wer soll das
bezahlen?" am Mittwoch, "Magenoperation bei Adipösen" am Donnerstag
und "Stent versus Bypass" am Freitag. Einen komprimierten Überblick
über ein wichtiges klinisches Thema vermitteln die täglichen
State-of-the-Art-Lectures von 9.00 bis 9.45 Uhr und 13.15 bis 14.00
Uhr, z. B. zu neuen Leitlinien bei Pankreaskarzinom oder
Tonsillopharyngitis oder zu aktuellen Therapiemaßnahmen bei
Herzinfarkt, Mammakarzinom oder Kollagenosen.
Schwerpunkt des Seminarprogramms sind ihrer Bedeutung entsprechend
große Volkskrankheiten. An jedem der vier Kongresstage ist daher ein
Halbtag z. B. für Herzkreislauferkrankungen, wichtige
neurologisch-psychiatrische Krankheitsbilder, Krebs- oder
Infektionskrankheiten reserviert. Neu im Programm ist ein Seminar zu
den Möglichkeiten der Hörrehabilitation im höheren Lebensalter am
Samstagvormittag, da auch die Schwerhörigkeit inzwischen zu den
Volkskrankheiten zählt. Ergänzend zu diesem Ärzteseminar gibt es am
Samstagnachmittag ein Forum zu Schwerhörigkeit und Tinnitus auch für
Patienten. In den Fokus gerückt werden aber auch seltene
Erkrankungen. Um die Schwierigkeiten der Diagnosestellung bei solchen
Krankheitsbildern geht es in einem Seminar in Zusammenarbeit mit der
ACHSE e. V. am Freitagvormittag.
Angesichts der zunehmenden Bedeutung der interdisziplinären
Zusammenarbeit legte der Veranstalter besonderen Wert auf
fachübergreifend konzipierte Seminare bei komplexen
Krankheitsbildern. Beispiele dafür sind die Seminare zu
palliativmedizinischen Aspekten, Prävention, Schwindel, Allergologie,
Inkontinenz und verschiedenen Tumorerkrankungen.
In ihrer Gesamtheit bieten die Seminare eine hervorragende
Möglichkeit, sich einen Überblick über den aktuellen Stand der
klinischen Medizin zu verschaffen. Praktische Fertigkeiten können in
den zahlreichen Übungskursen aufgefrischt werden, z. B. in den
Bereichen Ultraschall, EKG, kardiopulmonale Reanimation,
Koloileoskopie, "Labor zurück in die Praxis" oder Tropenmedizin. Um
eine möglichst intensive Fort- und Weiterbildung zu gewährleisten,
gibt es bei diesen Kursen Teilnehmerzahlbeschränkungen.
CURAC-Jahrestagung unter dem Dach der MEDICA
Am 18. und 19. November wird erstmals die Deutsche Gesellschaft
für Computer- und Roboter-assistierte Chirurgie e. V. (CURAC) ihre 9.
Jahrestagung "curac2010" im Rahmen des Kongresses abhalten. Diese
Jahrestagung hat sich als zentrales Forum im Bereich der computer-
und roboterassistierten Chirurgie in Deutschland etabliert. "Durch
die Anbindung an die MEDICA als weltweit größte Fachmesse für
Medizintechnik soll der interdisziplinäre Austausch zwischen
Wissenschaftlern, Entwicklern und Anwendern in diesem noch jungen,
hochinnovativen Gebiet weiter ausgebaut werden", betont
CURAC-Präsident und Tagungsleiter Professor Dr. med. Dr. h. c. Jörg
Schipper, der gleichzeitig auch Direktor der Hals-Nasen- und
Ohrenklinik der Universität Düsseldorf ist.
Die CURAC-Gesellschaft fördert die wissenschaftliche Arbeit und
deren praktische Umsetzung im Bereich der computer- und
roboterassistierten Chirurgie. Sie knüpft und vertieft Beziehungen
auf nationaler und internationaler Ebene zwischen Chirurgie,
Informationstechnik, Ingenieurwissenschaften und verwandten
Disziplinen und Fachgesellschaften. Mit diesem interdisziplinären
Anspruch passt die CURAC-Jahrestagung ganz hervorragend zum MEDICA
CONGRESS. Weitere Informationen unter http://www.curac.org.
Neu im Programm ist auch ein ganztägiges "Anwenderforum
Medizintechnik 2010 Implantate und Wundauflagen" der
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF am
Donnerstag, dem 18. November. Hier werden neuartige Konzepte und
Materialien zum Einsatz für Implantate und Wundauflagen anhand
konkreter Beispiele vorgestellt. Vorgesehen sind Tandemvorträge von
jeweils einem Entwickler aus der Industrie und einem Anwender aus der
Medizin.
Weitere Angebote betreffen ökonomische, rechtliche und
berufspolitische Fragestellungen. So veranstaltet der Hartmannbund am
Freitag ein ganztägiges Symposium zum Thema "Arzt und Familie -
(k)ein Widerspruch?". Erstmals im Programm ist am Samstagvormittag
ein Führungsseminar für Ärzte, das sich an alle Kolleginnen und
Kollegen richtet, die eine Führungsposition anstreben oder bereits
innehaben, ob in Klinik oder Praxis, in Netzwerken oder in der
Gesundheitsindustrie. Auch für Fragen zur Praxisübernahme oder
-abgabe, zur Abrechnung, zum Arzthaftungsrecht und zur Zukunft des
Arztberufs insgesamt stehen erfahrene Kollegen, Gesundheitsökonomen
und Juristen zur Verfügung.
Neben diesen Veranstaltungen für ärztliches Publikum bietet der
MEDICA CONGRESS auch wieder spezielle Fortbildungen für andere
medizinische Berufsgruppen wie Pflegeberufe, medizinisch-technische
Assistenten/Assistentinnen, Arzthelferinnen sowie Informationsforen
für Patienten und Angehörige. Im Pflege-Forum am Freitag (19.11.)
stehen neue Standards im Mittelpunkt sowie Tipps für einen
stressfreien Arbeitsalltag. Das Arzthelferinnen-Forum widmet sich der
professionellen Praxis-Organisation und dem Notfalltraining, und im
MTA-Forum geht es um neue Anforderungen und deren Finanzierung. Am
Samstag können sich Patienten und interessierte Bürger in insgesamt
fünf kostenfreien Patienten-Foren zu den Themen
Herzrhythmusstörungen, Rheuma, chronisch-entzündliche
Darmerkrankungen, Schwerhörigkeit und Tinnitus sowie Sarkoidose
informieren.
Informationen zur MEDICA, Weltforum der Medizin (Düsseldorf/
17.-20.11.2010) sind online abrufbar unter: http://www.medica.de
Pressebilder online:
http://fotoservice.messe-duesseldorf.de/medica
Originaltext: Messe Düsseldorf
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/17234
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Pressereferat MEDICA und COMPAMED 2010
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E-Mail: KochM@messe-duesseldorf.de
BGH setzt Zeichen für Verbraucherschutz und Rechtssicherheit
Berlin (ots) - Mit seiner heutigen Entscheidung, den Gemeinsamen
Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes anzurufen, setzt der
Bundesgerichtshof (BGH) ein Zeichen für den Verbraucherschutz und für
mehr Rechtssicherheit bei der Anwendung der
Arzneimittelpreisverordnung. "Der Gemeinsame Senat kann die Auswüchse
bei ausländischen Versandapotheken wieder abstellen und das Urteil
des Bundessozialgerichts relativieren", sagt Heinz-Günter Wolf,
Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.
2008 hatte das Bundessozialgericht die Arzneimittelpreisverordnung in
Bezug auf den Herstellerrabatt auf Deutschland begrenzt.
In sechs Parallelverfahren wurden vor dem BGH in Karlsruhe um die
Zulässigkeit von Apotheken-Bonussystemen gestritten. Die meisten
Vorinstanzen hatten den Klagen vollumfänglich oder im Wesentlichen
stattgegeben und die Unzulässigkeit von Bonussystemen in diesen
Fällen festgestellt. Kunden wurden beim Erwerb von rezeptpflichtigen
Arzneimitteln durch Rabatte, Gutscheine oder Prämien geködert. Den
beklagten Apotheken, zum Teil mit Sitz im Ausland, wurden u.a.
Verstöße gegen die Arzneimittelpreisverordnung und das
Heilmittelwerbegesetz vorgeworfen. Die BGH-Verhandlung fand am 15.
April 2010 statt. Die ABDA war nicht verfahrensbeteiligt.
Die Arzneimittelpreisverordnung reguliert den Preis aller
verschreibungspflichtigen Arzneimittel. Der Grundgedanke ist, dass
die Patienten das gleiche Arzneimittel in jeder Apotheke zum selben
Preis erhalten. Dadurch soll ein kranker Patient sicher sein können,
dass seine Notlage nicht ausgenutzt wird. Der Wettbewerb zwischen den
Apotheken um die Patienten findet über Qualität, Leistung, Service
und Kompetenz statt.
Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie unter
www.abda.de
Originaltext: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7002
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Pressekontakt:
Thomas Bellartz
Pressesprecher
Tel.: 030 40004-132
Fax: 030 40004-133
E-Mail: pressestelle@abda.aponet.de
www.abda.de
Stellungnahme: Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche
Hypertonie Gesellschaft empfiehlt Diabetikern Blutdruckwerte im
Bereich 130-139 / 80-85 mm Hg
Heidelberg (ots) - Menschen mit Diabetes mellitus
("Zuckerkrankheit") und Bluthochdruck haben ein extrem erhöhtes
Risiko, gefährliche Herz- und Gefässerkrankungen (Schlaganfall,
Verkalkung der Herzkranzgefässe bis zum Infarkt) zu erleiden. Die
medikamentöse Blutdrucksenkung stellt derzeit die effektivste
Massnahme dar, die hohe gesundheitliche Gefährdung der Betroffenen zu
verringern.
Bislang wurde Diabetikern daher eine strenge Senkung des
Blutdrucks auf Werte unter 130/80 mm Hg empfohlen (DHL-Leitlinie Juni
2008). Doch dieser strikte Zielkorridor wird seit einiger Zeit
diskutiert. Mehrere neue Studien habe gezeigt, dass eine Senkung
unter 130/80 mm Hg nicht mit einer besseren Überlebensrate verknüpft
ist. Auch wenn diese Studien einige Schwächen aufweisen, haben sie
dazu geführt, dass der Zielbereich angepasst werden musste.
Auch die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Hypertonie
Gesellschaft empfiehlt Diabetespatienten mit Bluthochdruck nun eine
Blutdrucksenkung auf Werte zwischen 130-139 / 80-85 mm Hg. Die
Betroffenen sollten aber unbedingt Werte innerhalb dieses
Zielkorridors erreichen, und zwar nach Möglichkeit in dessen unterem
Bereich. Keinesfalls dürfen die Werte diesen - nun etwas
grosszügigeren Bereich - überschreiten", warnt Prof. Dr. Joachim
Hoyer, Vorsitzender der DHL®. Auch müssten sich Patienten keine
Sorgen machen, wenn die Werte unter 130/80 mm Hg liegen. Zwar wird
der Nutzen einer Senkung der Werte auf unter 130/80 mm Hg in Frage
gestellt, einen Schaden bringt die tiefere Senkung aber nicht.
Eine individuelle Einschätzung des patienteneigenen Risikos durch
den Arzt bleibt wichtig, da in der Studiengruppe mit einem mittleren
systolischen Blutdruck von 119,3 mm Hg auch einzelne Vorteile
auftraten - so kam es bei den Schlaganfällen zu einer Risikoreduktion
von 41% gegenüber der Patientengruppe mit mittleren Werten von 133,5
mm Hg.
"Die Realität sieht leider immer noch so aus, dass die meisten
Risikopatienten, d. h. Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck, nicht
einmal die Zielwerte von unter 140/90 mm Hg erreichen und damit ein
extrem erhöhtes kardiovaskuläres Risiko in Kauf nehmen. Diese
Botschaft gilt es zu vermitteln: Blutdrucksenkung hebt die
Lebenserwartung", so Prof. Hoyer.
Die vollständige Stellungnahme finden Sie unter
www.hochdruckliga.de
Originaltext: Deutsche Hochdruckliga
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Angela Merkel muss Wort halten - Geplante Haushaltskürzungen gefährden
Leben von Millionen Menschen
Berlin (ots) - ÄRZTE OHNE GRENZEN fordert Bundeskanzlerin Angela
Merkel auf, Kürzungsplänen für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von
Aids, Tuberkulose und Malaria entgegenzutreten. Das Bundesministerium
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung plant, die
Finanzzusagen für den Fonds in den kommenden drei Jahren von bisher
600 Millionen auf 200 Millionen Euro zu reduzieren. Merkel hat zu
diesen Plänen bislang keine Stellung genommen, in der Vergangenheit
aber wiederholt zugesagt, die Geberkonferenz des Globalen Fonds
Anfang Oktober zu einem Erfolg zu machen - zuletzt beim G8-Gipfel im
Juni. Mit einer Aktion hat Ärzte ohne Grenzen heute vor dem
Kanzleramt auf die Bedeutung des Fonds für das Leben Millionen
Kranker in ärmeren Ländern aufmerksam gemacht. Sie bildete den
Auftakt einer Aktionswoche mehrerer zivilgesellschaftlicher
Organisationen.
"Angela Merkel muss ihre international gemachten Zusagen einhalten
und die Pläne des Entwicklungsministeriums begraben", fordert Oliver
Moldenhauer, Koordinator der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne
Grenzen in Deutschland. "Seit der Gründung des Globalen Fonds im Jahr
2002 wurden mit seiner Hilfe 5,7 Millionen Menschenleben gerettet.
Wie viele Leben mehr gerettet werden, liegt auch in Frau Merkels
Hand."
Deutschland ist nach den USA und Frankreich der drittgrößte Geber
des Globalen Fonds. Aus diesen beiden Ländern kommen bisher Signale,
die Mittel aufzustocken. "Der Sonderweg, den Entwicklungsminister
Dirk Niebel einschlägt, gefährdet den Erfolg der gesamten
Geberkonferenz", so Moldenhauer. "Der Fonds ist das wichtigste
Finanzierungsinstrument im Kampf gegen die drei großen
Infektionskrankheiten Aids, Tuberkulose und Malaria. Mit der heutigen
Aktion wollen wir zeigen, welche Folgen massive Kürzungen hätten. Mit
400 Millionen Euro kann man die Behandlung von 350.000
HIV-Infizierter für drei Jahre finanzieren oder 2,6 Millionen
Tuberkulose-Kranke behandeln."
Ärzte ohne Grenzen hat am Morgen vor dem Kanzleramt ein
Behandlungszelt aufschlagen, das jedoch wegen Mittelkürzungen sofort
wieder geschlossen wurde. Vor dem Zelt warteten HIV/Aids-,
Tuberkulose- und Malariapatienten vergeblich auf lebensnotwendige
Medikamente.
Die Geberkonferenz des Globalen Fonds findet am 4. und 5. Oktober
in New York statt. Benötigt werden für die kommenden Jahre
international nicht weniger sondern mehr Gelder, da es in den
betroffenen Ländern heute mehr Behandlungskapazitäten als früher
gibt, so dass mit zusätzlichem Geld mehr Menschen direkt geholfen
werden könnte. Am 15. September wird der Entwicklungs-hilfeetat im
Bundestag diskutiert, vom 20. bis 22. September fährt die Kanzlerin
voraussichtlich zur internationalen Konferenz zu den
Millenniumsentwicklungszielen nach New York. Eines der Ziele ist die
Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und anderen übertragbaren
Krankheiten.
An Aids, Tuberkulose und Malaria sterben jährlich 5 Millionen
Menschen. Weltweit gibt es mehr als 33 Millionen HIV-Infizierte. 15
Millionen Aids-Kranke brauchen dringend Behandlung, doch nur 5
Millionen bekommen diese. Mehr als 9 Millionen Menschen erkranken
jedes Jahr an Tuberkulose, etwa 247 Millionen infizieren sich
jährlich mit Malaria. Ärzte ohne Grenzen behandelt derzeit in 25
Ländern 162.000 HIV/Aids-Patienten mit lebensverlängernden
antiretroviralen Medikamenten.
Originaltext: Ärzte ohne Grenzen
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www.grippe-wissen.de - Update Pandemieplanung 2010 für Krisenmanager
und Pandemiebeauftragte in Unternehmen
Grenzach-Wyhlen (ots) - "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" - Was
im Sport eine Binsenweisheit ist, gilt auch für eine Grippepandemie:
Die Grippepandemie 2009/2010 (Schweinegrippe) verlief
glücklicherweise moderat. Jetzt ist es an der Zeit, das Geschehen zu
analysieren, Fehler und Versäumnisse zu erkennen und ggf. die
bestehenden Pandemiepläne zu modifizieren. Durch verwirrende Aussagen
wird der Eindruck erweckt, alle Vorsicht und jegliche Planung der
Vergangenheit sei übertrieben gewesen. Sieht man jedoch genau hin,
wird deutlich, dass es nur aufgrund der geringen Pathogenität des
Virus zu keiner Katastrophe kam. Die rasante, weltweite Ausbreitung
hat gezeigt, dass auch zukünftig mit einer Bedrohung zu rechnen ist.
Der jüngste Ernstfall zeigte, dass Pandemieplanung sehr flexibel
sein muss. D. h. je nach Ausprägung müssen unterschiedliche Maßnahmen
getroffen werden. In Unternehmen, die auf eine solche Situation
vorbereitet waren, bewährten sich die Krisenpläne. Mit einer gut
durchdachten Planung kann jede Krise sicher abgemildert werden.
Profitieren Sie von den Erfahrungen anderer und setzen Sie auch
für Ihr Unternehmen einen Pandemieplan um. Die Internetseite
www.grippe-wissen.de informiert ausführlich und aktuell über
Möglichkeiten der Pandemieplanung. Ein Expertenteam beantwortet Ihre
individuellen Fragen zum Thema, im Servicebereich finden Sie
zahlreiche hilfreiche Hintergrundinformationen und Checklisten zum
Download und Ihnen stehen interaktive Fortbildungsvorträge zur
Verfügung. Die Business-Continuity eines Unternehmens nimmt schnell
Schaden, wenn plötzlich eine hohe Anzahl Mitarbeiter schwer erkrankt.
Sorgen Sie vor, bevor es "Sie" erwischt. Viele der Vorsorgemaßnahmen
kommen Ihrem Unternehmen bereits während einer normalen Grippesaison
zugute.
Weitere Informationen erhalten Krisenmanager, Pandemiebeauftragte
und Manager unter www.grippe-wissen.de. Nehmen Sie an unseren
Umfragen teil und verschaffen Sie sich einen Überblick, wie intensiv
andere Unternehmen an ihren Pandemieplänen arbeiten. Über den
RSS-Feed informieren wir das ganze Jahr hindurch kurz und treffsicher
über alles rund um die Grippe, Grippepandemien und Pandemieplanung.
Originaltext: Roche Pharma AG
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Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreise im Deutschen Museum, München
Neues Exponat zieht in die Hall of Fame ein
München (ots) - Ab 9. September 2010 ist eine weitere
preisgekrönte Innovation in der Dauerausstellung zum Deutschen
Zukunftspreis, in der Hall of Fame des Preises des Bundespräsidenten
für Technik und Innovation, zu sehen und zu erleben.
Es handelt sich um eine Therapie zur Thrombose-Behandlung.
"Thrombosen verhindern - eine Tablette kann Leben retten" - heißt das
Projekt der drei Wissenschaftler Dr. med. Frank Misselwitz, Dr. med.
Dagmar Kubitza und Dr. rer. nat. Elisabeth Perzborn, die dafür 2009
von Bundespräsident Köhler mit dem Deutschen Zukunftspreis
ausgezeichnet wurden. In den Industrieländern sind Thrombosen -
Blutgerinnsel, die die Gefäße verstopfen - eine der häufigsten
Todesursachen. Die drei Forscher und ihre Teams fanden eine
wirkungsvolle und unkomplizierte Therapie gegen diese gefährliche
Erkrankung.
Die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis ist seit Ende 2006
fester Bestandteil des Deutschen Museums. Sie zeigt den einzigartigen
Ansatz und die nachhaltige Wirkung der preisgekrönten Projekte und
würdigt die Menschen, die als Forscher und Entwickler mit ihren
Projekten die Zukunftsfähigkeit Deutschlands sichern.
In Anwesenheit der Preisträger 2009 und ihrer Teams ist das
prämierte Projekt jetzt in der Ausstellung integriert. Die Besucher
erleben anhand eines interaktiv steuerbaren, digitalen Objektes, wie
schwierig es für die Entwickler war, Reaktionen nachzuempfinden, die
mit hoher Präzision im Menschen als natürliches Gleichgewicht
angelegt sind.
In der Vitrine des neuen Ausstellungsmoduls werden die elementaren
Schritte zur Wirkstofffindung erläutert und die
Arzneimittel-Entwicklung nachgezeichnet. Mediale Darstellungen zeigen
außerdem die Haltung der Preisträger zu ihrer Arbeit und die
wirtschaftliche Wirkmächtigkeit der Innovation auf, die nach dem
Innovationsgrad ein wesentliches Kriterium für die Preisvergabe des
Deutschen Zukunftspreises ist.
Nach der Begrüßung der Gäste durch Dr. Ulrich Kernbach,
Bereichleiter Ausstellungen des Deutschen Museums, informierte
Ministerialdirektorin Sabina Möhlmann, Leiterin der Abteilung Inland
im Bundespräsidialamt, dass Bundespräsident Christian Wulff kurz nach
seinem Amtantritt entschieden hat, den Deutschen Zukunftspreis
fortzuführen. Der Deutsche Zukunftspreis sei ein Aushängeschild für
die Innovationskraft in unserem Land.
Um Technik und Innovationen in Deutschland zu fördern, sei es
wichtig, Innovationen, wie die der Preisträger auch erlebbar zu
machen. Dazu trage die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis im
Deutschen Museum erfolgreich bei.
Die Präsentation stelle einerseits die wissenschaftliche Exzellenz
der Projekte vor und zeige andererseits die spannenden Lebenswege der
Preisträgerinnen und Preisträger auf. Diese könnten gerade für
jugendliche Besucher der Ausstellung Anregung zu Ausbildung oder
Berufswahl sein und dazu beitragen, ihr Interesse an
Naturwissenschaft und Technik zu wecken.
Der Sprecher des Preisträgerteams, Dr. med. Frank Misselwitz, gab
bei der Inauguration bekannt, dass das Team das Preisgeld des
Deutschen Zukunftspreises in Höhe von 250.000 Euro in eine Stiftung
für junge Wissenschaftler eingebracht habe; das Unternehmen, die
Bayer AG, hat diese Summe verdoppelt. Damit soll weiter auf dem auf
dem Gebiet thromboembolischer Erkrankungen gearbeitet werden.
Das neue Exponat kann ab 10. September 2010 im Deutschen Museum in
München besichtigt werden.
Weitere Informationen unter:
www.deutscher-zukunftspreis.de und www.deutsches-museum.de
Originaltext: Deutscher Zukunftspreis
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www.deutscher-zukunftspreis.de
Meer hören heißt auch mehr Hören - die Woche des Hörens 2010 vom 13.
bis 18. September (mit Bild)
München (ots) -
Eine Woche lang geht es in Deutschland um gutes Hören: Vom 13. bis
18. September wenden sich das Forum Gutes Hören und seine
Hörakustik-Partner an die Öffentlichkeit und klären über den Hörsinn
auf, und warum es so wichtig ist, sorgsam damit umzugehen und
Warnsignale für Hörprobleme zu erkennen.
Kommunikation basiert auf Hören und Verstehen, auf Zuhören und
Sprechen. Sie ist die Grundlage für das sinnvolle und konstruktive
Zusammenleben der Menschen. Kommunikation ist Verständigung,
Austausch und Lernen. Kommt es zu Missverständnissen, oder fallen gar
komplette Informationen einfach weg, dann kann sie nicht mehr
funktionieren.
Ein häufiger Grund für Kommunikationsprobleme sind Hörschwächen.
Diese sind in unterschiedlicher Ausprägung weit verbreitet. Etwa
jeder 5. Bundesbürger hört nicht mehr einwandfrei. Aber nur rund ein
Viertel davon unternimmt etwas dagegen. Dabei ist es so einfach:
erstens der Hörcheck beim Akustiker, zweitens die Beratung, drittens
die individuelle Versorgung mit hochmodernen Hörsystemen.
"Die Mehrzahl der Menschen ist von der Wichtigkeit des guten
Hörens überzeugt, wie wir aus diversen Umfragen wissen," sagt Dr.
Christina Beste, Geschäftsführerin des Forum Gutes Hören. "Aber der
Schritt zum Hörcheck fällt vielen noch schwer, selbst dann, wenn sie
schon das Gefühl haben, nicht mehr gut zu hören. Diese Menschen
wollen wir mit der Woche des Hörens ganz besonders ansprechen."
Während der Woche des Hörens bieten die Partner-Akustiker in ganz
Deutschland kostenlose Hörchecks sowie Beratungen und Informationen
an. Dabei gehen sie auch auf die Straße und bringen den Hörcheck
direkt zu den Menschen. "Ein Hörcheck ist schnell gemacht und gibt
Klarheit über das persönliche Hörvermögen," so Dr. Christina Beste.
"Werden Hörprobleme festgestellt, zeigt der Akustiker Wege auf, die
Hörschwächen modern und effizient mit innovativen Hörsystemen
auszugleichen. Eine rechtzeitige Behandlung und Versorgung stellt
sicher, dass gar nicht erst Defizite in der Lebensqualität
entstehen." Hören ist die Grundlage für Spracherwerb und
Sprachverstehen und damit essenziell für Verständigung und
Gedankenaustausch. Hörend werden Zwischentöne und Stimmungen
wahrgenommen. Für höchste Emotionalität steht die Faszination des
Musikhörens. Hören ist Schutz im Verkehr und Orientierung in
Zivilisation und Natur.
Das Motto der diesjährigen Woche des Hörens - "Mehr hören - Meer
gewinnen" - setzt auf Wohlgefühl und Lebensqualität und ist die
ernstgemeinte Anregung für nachhaltige Prävention: Nur wer gut hört,
bleibt erlebensfähig, geistig fit und vital.
Das Forum Gutes Hören ist das Presse- und Informationszentrum der
Hörgeräteindustrie und der Vereinigung der Hörakustiker.
Informationen zur Woche des Hörens 2010 sowie Orte und Daten der
regionalen Aktivitäten sind abrufbar unter www.woche-des-hoerens.com
Originaltext: Forum Gutes Hören Servicegesellschaft mbH
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Pressestelle Forum Gutes Hören,
Leopoldstraße 19, 80802 München,
Tel.: +49/(0)89/189 37 89 7-11,
Fax: +49/(0)89/189 37 89 7-12,
E-Mail: presse@forum-gutes-hoeren.de
- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -
Alles rund ums gute Hören - www.mein-hoershop.de feiert einjähriges
Bestehen
Dortmund (ots) - Zeit- und raumunabhängig einkaufen - das ist der
große Vorteil von Shops im Internet. Dass man auch Zubehörprodukte
aus dem Bereich Hörakustik wie z. B. Hörgerätebatterien,
Pflegeprodukte oder hörgerätekompatible Mobiltelefone online
vertreiben kann, davon war die Firma GEERS Hörakustik mit Sitz in
Dortmund, überzeugt. Mit www.mein-hoershop.de öffnete am 09.09.2009
der Webshop mit Artikeln rund um das gute Hören seine Pforten. Nach
einem Jahr können die Betreiber nun eine erste positive Bilanz
ziehen.
Bei den Kunden - mehr als die Hälfte davon über 50 Jahre alt - und
damit der Gruppe der so genannten "Silver Surfer" zuzuordnen, ist der
Webshop extrem beliebt. Das beweisen auch die sehr guten Bewertungen,
die der Shop von den Bestandskunden im Rahmen einer
Zufriedenheitsbefragung bereits erhalten hat. "Diese Seite habe ich
sofort weiterempfohlen, danach habe ich schon lange gesucht. Der
Bestellvorgang ist einfach und übersichtlich, zeitlich völlig in
Ordnung. Alles bestens", sagt Dr. Thomas Wolf, einer der mittlerweile
mehreren tausend Kunden des Webshops.
Die einfache Nutzerführung und die detaillierten
Produktbeschreibungen werden, neben der schnellen Lieferzeit und dem
persönlichen Kundenservice, am häufigsten gelobt. Der Einkauf lässt
sich mit nur wenigen Klicks abschließen. Regelmäßig werden
Sonderangebote vorgestellt und zu allen Produkten gibt es
ausführliche Beschreibungen sowie anschauliche Bilder oder Videos.
Die Lieferung kann nicht nur direkt nach Hause, sondern auch zur
Abholung an ein GEERS-Fachgeschäft in der Nähe oder an eine
Packstation erfolgen. Wer Fragen zu den Produkten hat, wendet sich
einfach an die kostenlose Hotline unter 0800-7321000.
Auch die Betreiber von www.mein-hoershop.de sind zufrieden: "Wir
sind sehr erfreut über den Erfolg des Shops und erwarten auch im
zweiten Geschäftsjahr einen rasanten Zuwachs. Unser Geschäftskonzept
lautet Serviceorientierung, Qualität und gute Beratung - genau wie in
unseren stationären Fachgeschäften", so der CCO von GEERS
Hörakustik, Jürgen Leisten.
Originaltext: GEERS Hörakustik AG & Co. KG
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Pressekontakt:
ATKON AG
Jennifer Eletr
Frankenstr. 110, 45134 Essen
Fon: 0201 81 50 37 24
Fax: 0201 81 50 37 21
Email: j.eletr@atkon.de
Fit für den Aktivurlaub im Herbst: Ananas gehört in jede
Sportlerapotheke
Köln (ots) - Aktivurlaub liegt im Trend. 35 Prozent aller
Deutschen wandern in den Ferien, jeder Fünfte schwingt sich auf das
Fahrrad. Gegen den Muskelkater danach oder etwaige Blessuren gibt es
einfache Naturmittel, zu finden in jedem Supermarkt. Die Central
Krankenversicherung hat eine Naturapotheke aus 30 Nahrungsmitteln für
den Aktivurlaub zusammengestellt. Zu finden unter:
http://www.central.de/rundum-gesund .
Vor der Tour sind Brennnessel-Tee und Spinat zu empfehlen. "Das
sind wahre Fitmacher", erklärt Central-Gesundheitsexpertin und
Ernährungswissenschaftlerin Christine Kraft: "Sie steigern die
Leistung auf sanfte Weise, ohne die Nebenwirkungen mancher
leistungsfördernder Medikamente."
Mitten am Berg oder auf der Strecke helfen Ginseng-Tee und Hefen
von alkoholfreiem Bier. Sie steigern die geistige Fitness und erhöhen
gerade bei hoher körperlicher Belastung Aufmerksamkeit und
Konzentration. Ähnlich wirken verschiedene Früchte, Knoblauch und der
Alleskönner Spinat. Darin enthalten sind die Vitamine C, E und
Beta-Carotin, sie machen das Gehirn stressfester.
Fällt der Körper nach der Brotzeit in ein Leistungsloch, bringt
ihn ein Getränk mit den Wirkstoffen der Guarana-Pflanze wieder auf
Trab. Diese Lianenart enthält einen hohen Anteil an Koffein, das
durch seine Bindung an Gerbstoffe langsamer freigesetzt wird als bei
Kaffee.
Zurück im Hotel sind bei kleineren Sportverletzungen exotische
Früchte gesundheitsfördernd. "Während Papayas die Folgen von
Mikrorissen bei einer schmerzenden, überlasteten Sehne beseitigen,
beschleunigt das Bromelain der Ananas die Heilung von Wunden",
erläutert Christine Kraft. Ingwer und Kirschsaft dagegen mildern den
Muskelkater am Tag danach. Regelmäßig getrunken füllt Kirschsaft
zudem die Kraftreserven wieder auf. Den schützenden Effekt führen
Wissenschaftler auf entzündungshemmende Stoffe wie Flavonoide zurück.
Die gesamte Naturapotheke für Aktivurlauber der
Gesundheitsspezialisten der Central Krankenversicherung finden Sie
unter: http://www.central.de/rundum-gesund .
Originaltext: Central Krankenversicherung AG
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Tel 0221 1636-2313
Fax 0221 1636-752313
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