Diese Falte war gestern noch nicht da! Und auch die Linien um die Augen wirken plötzlich viel tiefer. Beim Blick in den Spiegel könnte man meinen: Altern verläuft in Schüben! Stimmt aber nicht. Nur ganz allmählich verliert unsere schützende Hülle ihr junges Aussehen. Der schleichende Prozess beginnt ab 25 Jahren. Von diesem Zeitpunkt an, sagt der
Dermatologe Dr. Werner Voss aus Münster, "fängt der Körper an, Gewebe und Zellen abzubauen".
Die Macht der Gene Aus etwa 23 Milliarden Zellen besteht der menschliche Organismus - eine Million davon sterben Tag für Tag und machen Platz für jüngere, gesündere. Doch je älter der Mensch wird, umso langsamer wachsen die neuen Zellen nach. Und das steht uns ab spätestens 40 unter anderem ins Gesicht geschrieben: Die Haut wird dünner, körpereigene Stoffe wie
Kollagen oder
Elastin, die sie geschmeidig halten, nehmen ab.
Ob wir als 30-Jährige eher wie 40 aussehen oder uns mit Mitte 60 über eine fast faltenlose Haut freuen können, liegt vor allem an unseren Genen. „Was wir da mitbekommen haben, spielt eine viel größere Rolle als bislang gedacht“, erklärt Experte Voss. "Ich erlebe in meiner Praxis Menschen, die rauchen und wenig schlafen - und dennoch keine Falten haben." Und leider auch solche, die alles richtig machen und trotzdem älter wirken.