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Richtiges Sonnen: Bloß keinen Brand!
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Die warmen Sommertage laden zum Sonnenbaden. Doch Vorsicht – zu langes, ausgedehntes Sonnen kann böse Folgen haben.

Draußen ist es heiß und schwül – endlich wieder Sommer und damit auch Zeit, die Haut einmal wieder von der Sonne verwöhnen zu lassen.

 

Aber bitte nicht voreilig an die Sonne stürmen, warnt die amerikanische Hautärztin Dr. DeeAnna Glaser von der Universität Saint Louis. Es gibt ein paar Richtiinien, an die man sich halten sollte, damit die Haut lange gesund bleibt.

 

Grundsätzlich ist Sonnenbrand für jeden eine Gefahr. "Obwohl hellhäutige Menschen eher einen Sonnenbrand bekommen, sind auch Menschen mit dunkler Haut nicht vor einem Sonnenbrand und Hautkrebs gefeit", sagt Glaser. "Junge Haut ist empfänglicher für Sonnenbrand. Viele unser Hautschädigugngen durch die Sonne geschehen in Kindheit und Jugend. Die Eltern sollten sich daher stärker bemühen, ihre Kinder vor der Sonne zu schützen."

 

Sonnenbrände sind nicht nur die Hauptursache von Falten und runzeliger Haut, sondern sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit Hautkrebs zu bekommen, um ein Vielfaches.

 

Nicht jeder Sonnenschutz hilft gleich gut

 

"Schützen Sie Ihre Haut, indem Sie sie 15 Minuten bevor Sie nach draußen gehen mit Sonnencreme einschmieren. Wiederholen Sie das alle zwei Stunden und nachdem Sie im Wasser waren", rät die Dermatologin. "Die Sonnenstrahlen werden vom Wasser und Sand reflektiert. Selbst wenn man nicht in der direkten Sonne ist, sollte man Sonnencreme benutzen."

 

Ideal ist eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 15. Wichtig ist, dass die Creme vor UV-A- und UV- B-Strahlung schützt. Glas ist kein genügender Schutz, da UV-A-Strahlen durch Glas dringen. Sie können zwar keinen Sonnenbrand verursachen, dafür aber tief in die Haut eindringen und Hautkrebs, Falten und Hautverfärbungen begünstigen.

 

Sonnenschutz ist über die Jahre besser geworden

 

"Ich denke, es ist positiv, dass Sonnenschutz heutzutage auch in anderen Produkten wie Make up oder Feuchtigkeitscremes enthalten ist", meint Glaser. "Es gibt heutzutage sehr viele Möglichkeiten wie Gels, Sprays oder schnell absorbierende Cremes, so dass man sich nicht mehr so fettig fühlt wie dies früher nach dem Einschmieren mit Sonnencreme der Fall war."

 

Kleiden, um sich zu schützen

 

Zusätzlich zur Sonnencreme rät Glaser, dass man weite Hüte tragen soll, wen man sich im Freien aufhält. "Baseballkappen zählen nicht. Der Hut sollte mindestes einen zehn Zentimeter großen Rand haben."

 

Die Sonnenstrahlen sind am stärksten zwischen 12 und 14 Uhr. Während dieser Zeit solle man sich nicht in der direkten Sonne aufhalten. Dunkle, luftige Kleidung schütze ebenfalls vor den Sonnenstrahlen, so die Hautärztin Glaser.

 

 

newswise/GesundheitPro.de; 27.06.2006




 
 
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