Folge: Es reduzierten sich der Bauchumfang und der
Blutdruck und weitere
Herz-Kreislaufrisikofaktoren. Zudem änderte sich die Aktivität von mehr als 500 Genen im gewöhnlichen Prostatagewebe: Bei 48 Genen war die Aktivität gestiegen, bei 453 Genen gesunken. Einige
vor Krebs schützende Gene wurden angeschaltet oder hochreguliert. Einige Krankheitsgene, darunter Krebsgene für
Prostata- oder Brusttumore, wurden heruntergefahren oder ganz abgeschaltet.
Inwieweit sich die Konzentration des Tumormarkers PSA geändert hatte, konnten die Forscher allerdings nicht sagen. Um die Ergebnisse zu bestätigen, sollten nach Meinung der Autoren größere Studien folgen. Ornish gab gemäß den Statuten der Fachzeitschrift an, große Lebensmittelunternehmen zu beraten, die gesündere Nahrung produzieren möchten, und Bücher über vorbeugende Medizin zu schreiben.