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Ärzte sollen helfen
Die Deutsche Krebshilfe und die Felix Burda Stiftung starten zum Darmkrebsmonat März eine gemeinsame Kampagne zur frühzeitigen Diagnose von Darmkrebs |
Mehr als 37000 niedergelassene Ärzte erhalten Informationsmaterial. Den Ärzten komme eine Schlüsselfunktion zu, ihre Patienten für die Krebsfrüherkennung zu gewinnen, erklärte die Präsidentin der Krebshilfe, Prof. Dagmar Schipanski, am 28. Februar in Bonn. «Bis zu 15 000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn die Menschen ab dem 56. Lebensjahr zur kostenlosen Darmspiegelung gehen würden.» Bislang nehmen nur rund 10 Prozent der Berechtigten eine Darmspiegelung wahr.
Jedes Jahr erkranken nach Angaben der Krebshilfe mehr als 70 000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs. Etwa 28 000 sterben daran. Das gesetzliche Krebs-Früherkennungsprogramm bietet allen Versicherten vom dem 50. Lebensjahr an kostenlose Untersuchungen an: Zunächst den Stuhl-Blut-Test (50. bis 55. Lebensjahr), vom 56. Lebensjahr an dann die Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung), die nach zehn Jahren wiederholt werden soll. «Familiär belastete Menschen sollten jedoch früher mit der Früherkennung beginnen», sagte die Präsidentin der Felix Burda Stiftung, Christa Maar.
Quelle: dpa/GesundheitPro; Aktualität: Letztes Update 01.03.2007
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