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Frauen und Lungenkrebs |
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Schon mit 10 bis 12 Jahren fangen viele Mädchen an zu rauchen, nutzen die Zigarette als "Schlankheitsmittel". Die Folge: Immer mehr Frauen erkranken an Lungenkrebs Nach Brust- und Darmkrebs rückt Lungenkrebs, das so genannte Bronchialkarzinom, auf Platz drei tödlicher Krebsleiden bei Frauen vor. Zahlen des Robert-Koch-Instituts belegen die traurige Tendenz: 2004 erkrankten 10.400 Frauen an Lungenkrebs – vor 20 Jahren waren es noch 7.000. Daneben sinkt das Alter von Lungenkrebs-Patientinnen. Als Ursache für die Erkrankung gilt nach wie vor das Rauchen, hier steigt der Anteil von weiblichen Tabakkonsumenten; mittlerweile greift jede dritte Deutsche zur Zigarette. Besonders erschreckend: Immer häufiger rauchen junge Mädchen, hierzulande liegt das Einstiegsalter bei zehn bis zwölf Jahren. „Durch ihre genetischen Voraussetzungen reagieren Atemwegsorgane von Frauen wesentlich sensibler auf Zigarettenqualm als die von Männern. Sie haben ein doppelt so hohes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken“, erklärt Prof. Dr. Karl Reinhard Aigner, ärztlicher Direktor der Abteilung für onkologische Chirurgie an der medias Klinik in Ransbach-Baumbach. Bei weiblichen Raucherinnen treten Bronchialkarzinome zudem meistens in den tieferen Lungenregionen auf, wo sie später entdeckt werden und sich Heilungschancen stark verringern. „Doch solange Rauchen unter Kindern und Jugendlichen als cool gilt und junge Frauen rauchen, um nicht zuzunehmen, werden die Lungenkrebsfälle auch in den nächsten Jahren drastisch zunehmen. Prävention gehört bereits in die Grundschule“, rät Prof. Aigner. GesundheitPro.de; 05.01.2006 |
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