Sie befinden sich hier:
MyPIN Herz und Kreislauf
Schon leichte Verkalkung erhöht Sterblichkeit
Drucken
Bild
Rechtzeitige Diagnose und Behandlung reduziert die Gefährdung.

Mangelnde Durchblutung kann schwerwiegende Folgen haben. Schon eine leichte Verkalkung der Arterien in den Beinen erhöht die Sterblichkeit drastisch. Das fanden Forscher der Ruhr-Universität Bochum unter Koordination von Prof. Hans-Joachim Trampisch heraus.



Im Oktober 2001 wurden 6880 Patienten bei ihrem Hausarzt gründlich untersucht. Gut ein Fünftel hatte eine so genannte Periphere arterielle Verschlusskrankheit. Nach dreijähriger Beobachtungszeit waren von den Patienten mit einer Arterienverkalkung jeder zehnte gestorben. Das waren mehr als doppelt so viele wie Patienten mit normaler Durchblutung. 


Jeder fünfte ältere Patient ist betroffen

Die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) mit ihren Folgen Herzinfarkt und Schlaganfall ist die häufigste Todesursache: Über die Hälfte aller Deutschen stirbt an einem dieser Ereignisse. Nahezu jeder fünfte ältere Patient ist von der Peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) betroffen, oft ohne es zu wissen.



"Die gute Nachricht ist aber: Die Erkrankung kann einfach und zuverlässig diagnostiziert werden", erklärt Trampisch. Die Arterienverkalkung ist ein Krankheitsprozess, der meistens in verschiedenen Gefäßbezirken (Herz, Gehirn, Beine) gleichzeitig stattfindet. Wenn sich entsprechende Gefäßveränderungen in den Beinen finden, sinken der Blutdruck und der
Blutfluss hinter dem Hindernis ab. Eine Blutdruckmessung mit Ultraschallunterstützung ermöglicht eine Diagnose. Ist der Blutdruck der Knöchelarterie niedriger als der der Armarterie (erniedrigter Knöchel-Arm-Index, kurz auch ABI), ist dies ein klarer Hinweis auf eine Arterienverkalkung. Risikopatienten lassen sich somit einfach identifizieren, so dass eine frühzeitige Behandlung möglich wird.

Schon leichte Arterienverkalkung erhöht Sterblichkeit

Die Studie zeigt erstmals, dass schon eine leichte Arterienverkalkung das Sterberisiko erhöht. "Die bisherigen Studien und Leitlinien definierten eine Blutdruckdifferenz zwischen Armen und Beinen von mehr als 10 Prozent als krankhaft (ABI < 0,9). Nach unseren Ergebnissen sind aber auch Patienten mit ABI-Werten zwischen 1,1 und 0,9 nicht gefäßgesund - sie müssen regelmäßig nachuntersucht werden", fordert Prof. Dr. Curt Diehm von der Universität Heidelberg.




Angesichts der Studienergebnisse fordern die Wissenschaftler Screenings für allen älteren Patienten beim Hausarzt. So könne eine Arteriosklerose früh festgestellt und behandelt werden.

idw/GesundheitPro.de; 29.06.2006



 
 
 Werbung

contour
Abbildung ähnlich
Homepage des Anbieters


Produkt bestellen

fresubin+energy
Abbildung ähnlich
Homepage des Anbieters


Produkt bestellen

neocate
Abbildung ähnlich
Homepage des Anbieters


Produkt bestellen

attends+slip
Abbildung ähnlich
Homepage des Anbieters


Produkt bestellen

clearblue
Abbildung ähnlich
Homepage des Anbieters
Multimedia des Anbieters

Produkt bestellen

acc+akut
Abbildung ähnlich
Homepage des Anbieters
Multimedia des Anbieters

Produkt bestellen