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Die Pflanzenwelt erwacht früher zum Leben
In Deutschland erwacht der Frühling nach dem milden Winter früher als sonst - nicht nur für Allergiker kann das auch Nachteile haben |
Die ersten Störche sind bereits in ihre Heimat zurückgekehrt, die Süßwasserfische werden nach Einschätzung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) etwas früher als sonst laichen und auch die Pflanzen sind dem Kalender schon weit voraus: "Bei den Frühblühern wie der Haselnuss hat die Blütezeit teilweise schon zwei Monate eher als im Vorjahr begonnen", sagte die Sprecherin des Botanischen Gartens Berlin, Gesche Hohlstein. In Deutschland erwacht die Tier- und Pflanzenwelt nach dem milden Winter früher als sonst wieder zum Leben.
Für Allergiker könnte die frühe Pflanzenblüte allerdings zur Last werden: Die ersten Pollen sind bereits unterwegs.
Krokusse stehen bereits in voller Blüte
"Viele Blüten sind noch gar nicht zu sehen, weil die Bäume oft noch keine Blätter haben und die kleinen Blüten daher auch nicht so sehr auffallen", sagte Hohlstein. "An den Frühblühern gibt es aber schon unzählige Blüten, die allerdings wie die Kätzchen auf den Weiden sehr eng beieinander sitzen." Deutlich auffälliger sind dagegen die zahlreichen Krokusse und Narzissen. "Eigentlich blühen sie erst zur Osterzeit, aber gerade in Städten, wo es etwas wärmer ist als auf dem Land, stehen sie oft schon in voller Blüte."
Für die Pflanzenwelt könnte der milde Winter neben dem Entwicklungsvorsprung allerdings auch erhebliche Nachteile haben: Nach Ansicht von Experten ist es nicht unwahrscheinlich, dass mehr Schädlinge wie Pilze, Blattläuse und weiße Fliegen überlebt haben und den Pflanzen nun schaden könnten.
dpa/GesundheitPro; 05.03.2007
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