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Allergie durch dunkle Haarfärbemittel
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Bei Anwendern kann es zu starkem Juckreiz, Rötungen und Schwellungen kommen.
Dunkle Haarfärbemittel können schwere allergische Reaktionen auslösen, berichtet die in Neu-Isenburg erscheinende "Ärzte-Zeitung". So sei es bei Anwendern zu starkem Juckreiz, Rötungen und Schwellungen gekommen, bisweilen bilden sich auch Bläschen und Knoten. Es könne mehrere Wochen oder Monate dauern, bis die Beschwerden vergehen, heißt es unter Berufung auf den Allergologen Prof. Thomas Fuchs von der Universitätsklinik Göttingen.

Auslöser der Allergie sei die Substanz p-Phenylendiamin (p-PD). Diese werde von Herstellern verwendet, weil sie eine intensivere Farbe, gute Farbdeckung und hohe Beständigkeit der Farbe gewährleiste. Friseure sollten beim Kontakt mit Haarfärbemitteln immer Handschuhe tragen, empfiehlt Fuchs in dem Bericht: "Sonst ist eine Kontaktallergie fast programmiert." Eine Studie aus Spanien habe kürzlich ergeben, dass mehr als die Hälfte aller beruflich bedingten Hautprobleme von Friseuren auf p-PD zurückzuführen ist.


Bei Mitteln, die von den Verbrauchern zu Hause angewendet werden, empfiehlt es sich, zunächst eine winzige Menge in der Armbeuge auf ihre Verträglichkeit zu testen und ansonsten die Packungsvorschrift genau zu beachten. Allergiker können auf alternative pflanzliche Produkte umsteigen. Schwangere sollten auf chemische Haarfärbemittel ganz verzichten.

dpa/ GesundheitPro; 29.08.2006



 
 
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