Allergien entwickelten sich immer mehr zu einer Volkskrankheit, 20 Prozent der er- wachsenen Bundesbürger seien davon betroffen. Noch bedenklicher allerdings stelle sich die Situation bei Kindern dar, warnt die Gesundheitsorganisation aus Marburg. Unter den Schulkindern klage bereits jedes Dritte über allergische Beschwerden wie einer laufenden oder verstopften Nase, juckenden Augen, Husten, Atembeschwerden, Magen-Darm-Problemen oder Hautausschlägen.
Häufig beginne die Allergie-Karriere schon im Säuglingsalter. Kuhmilch löse Durchfall und Bauchschmerzen aus, juckende Hautekzeme quälten die Kleinkinder. Unbehandelt könne sich daraus im Laufe der weiteren Lebensjahre ein lästiger Heuschnupfen und im schlimmsten Fall eine schwere asthmatische Erkrankung entwickeln.
Erfolgreich verhindern lasse sich dieses Schicksal nur durch eine frühzeitige Erkennung der Allergie-auslösenden Faktoren und eine wirksame Behandlung. Neue und schonende Testverfahren erleichterten heute Arzt und Patienten die Allergie- Diagnose. Diese Chance sollten Eltern mit einem Allergie-verdächtigen Kind unbedingt nutzen.
Quelle: Deutsche Gesundheits-Korrespondenz DEUTSCHES GRÜNES KREUZ ev. Januar/Februar 2004
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